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Zweiter Versuch für Teva, durch eine neue Partnerschaft in den Bereich des medizinischen Cannabis einzusteigen

Teva, ein großes israelisches Pharmaunternehmen, unternimmt einen weiteren Versuch, in den Markt für therapeutisches Cannabis einzusteigen, indem es eine exklusive und gegenseitige Kooperationsvereinbarung mit Tikun Olam, einem israelischen Unternehmen, unterzeichnet. Sollte dies gelingen, wäre dies angesichts des großen Misserfolgs des SYQE-Inhalators die erste echte Aktivität von Teva im Bereich Cannabis für therapeutische Zwecke. Teva wird dann über eine Zusammenarbeit mit Tikun Olam Cannbit Öle auf der Basis von medizinischem Cannabis vermarkten. Letztere machte übrigens am 27. Dezember an der Börse einen Sprung um 25 % nach vorne.

Ein erfolgreicher erster Vorstoß?

Dieses Geschäft ist der zweite Versuch von Teva, sich einen Platz in der medizinischen Cannabisbranche zu sichern. Der erste Versuch war eher indirekt, da es sich um eine Investition in einen SYQE-Inhalator handelte und vor allem ein Misserfolg war. Zur Erinnerung: Der CEO von Tikun Olam ist der ehemalige CEO von Teva Pharmaceutical Industries.

Gemäß dem Vertrag zwischen den beiden Parteien ist Tikun Olam Cannbit für die Herstellung von therapeutischen Cannabisprodukten zuständig, die in Form von Öl verabreicht werden sollen. Diese sollen dann von der Firma Teva an Patienten in Israel, der Palästinensischen Autonomiebehörde und demnächst auch in der Ukraine (sobald der Markt nach der Genehmigung durch die zuständigen Behörden für die Verwendung von medizinischem Cannabis und CBD geöffnet wird) vertrieben werden.

Teva wartet nur noch auf den Erhalt aller notwendigen und erforderlichen behördlichen Genehmigungen, bevor es loslegen kann. Die beiden Unternehmen haben sich darauf geeinigt, mindestens zehn Jahre lang zusammenzuarbeiten, wobei dieser Zeitraum gegebenenfalls um weitere neun Jahre verlängert werden kann.

Ein Bereich, der sich zunehmend entwickelt und professionalisiert

Laut dem Geschäftsführer von Teva Israel, Yossi Ofek, sind sich viele Akteure nicht nur in der Pharmaindustrie, sondern auch in der medizinischen Gemeinschaft heute voll bewusst, dass Öle, die aus bestimmten Cannabis-Stämmen hergestellt werden, neue Behandlungsoptionen darstellen, die in der Lage sind, die unerfüllten medizinischen Bedürfnisse der Patienten zu befriedigen. Tikun Olam wird seine medizinischen Cannabisöle mit THC und CBD in verschiedenen Konzentrationen ausschließlich an Teva verkaufen. Diese Öle werden aus Sorten hergestellt, die von Teva selbst entwickelt, erforscht und ausgewählt wurden, um ein fertiges Produkt zu werden, das vom Endverbraucher verwendet werden kann. Sie werden schließlich nur von Teva in Israel, aber auch in Gaza und im Westjordanland verkauft und vermarktet, und zwar unter einer privaten Marke, die Teva gehört.

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