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Das neue Gesetz über medizinisches Cannabis in der Schweiz tritt in Kraft

Nach der Änderung der Schweizer Betäubungsmittelgesetze, die vor anderthalb Jahren von der Schweizer Bundesversammlung verabschiedet wurde, wird das Schweizer Gesetz über medizinisches Cannabis am 1. August 2022 offiziell in Kraft treten. Der Bundesrat hatte das Verbot von Cannabis zu medizinischen Zwecken bereits im Juni letzten Jahres aufgehoben.

Das grüne Kraut mit den tausend Tugenden poliert sein Image im Land wieder auf

Der Bundesrat erklärte in einer aktuellen Pressemitteilung, dass eine erhöhte Nachfrage der Grund für diese Änderung gewesen sei. Er fügte hinzu, dass medizinisches Cannabis bislang nur mit einer Ausnahmegenehmigung angebaut, importiert oder zu bestimmten Zubereitungen verarbeitet werden durfte. Das bedeutet, dass Patienten, die nicht genehmigungspflichtige Cannabismedikamente benötigen, nur mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundesamtes für Gesundheit Zugang zu ihrer Behandlung erhalten konnten. Die Fälle, die das Bundesgesundheitsamt als legitim erachtete, mussten "begründet" werden.

Folglich können Patienten, die Cannabis zu therapeutischen Zwecken konsumieren, ab heute direkt über ihren Hausarzt ein Rezept erhalten, ohne eine Genehmigung des BAG einholen zu müssen. Diese Änderung wird auch den Export von medizinischem Cannabis ermöglichen, allerdings nur unter der Bedingung, dass die Unternehmen, die dies tun dürfen, vorher die Genehmigung von Swissmedic einholen, die für die "Zulassung und Überwachung von Produkten zur medizinischen Verwendung" zuständig ist.

Nach Ansicht des Bundesrates ist die Nachfrage nach solchen Produkten in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen und die administrativ aufwändige Bearbeitung der Fristen entsprach nicht mehr dem Ausnahmecharakter, den das Betäubungsmittelgesetz vorsieht. Sie legten dem Parlament daher eine Gesetzesänderung mit dem Ziel vor, das Verbot von medizinischem Cannabis aufzuheben. Es wird jedoch weiterhin eine Rezeptpflicht bestehen, um diese Medikamente zu erhalten.

Eine neue Studie im Gepäck

Zur Erinnerung: Freizeit-Cannabis und CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von mehr als 1% sind in der Schweiz derzeit noch illegal. In Basel wird jedoch in Partnerschaft mit der Universität Basel, ihren Kliniken und der Lokalregierung ein Cannabis-Pilotprogramm gestartet.

Dieses soll ab September 2022 400 Personen den Zugang zu Cannabis für Freizeitzwecke ermöglichen. Im Rahmen des Programms, das sich über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren erstrecken wird, soll die Wirkung der Pflanze auf die geistige und körperliche Gesundheit der Teilnehmer anhand von Fragebögen untersucht werden. Pure Production wurde ausgewählt, um das für diese Studie verwendete Cannabis zu liefern.

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