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Luxemburg geht das medizinische Cannabis aus: kauft 30 Kilogramm zum vollen Preis

Luxemburg, das reichste Land der Welt, kann es sich leisten, große Summen auszugeben, wenn es in Not ist. Dazu hat sie nicht weniger als 3 Millionen Euro für 30 Kilogramm medizinisches Cannabis ausgegeben.

Aus gesundheitlicher Sicht eine Notwendigkeit

Seit März gibt es in Luxemburg einen Mangel an medizinischem Cannabis. Um seine Bestände wieder aufzufüllen, hat es laut Paulette Lenert, der luxemburgischen Gesundheitsministerin, unter den ihm vorgelegten Angeboten die von Canopy Growth Deutschland und Tiltray Deutschland für medizinisches Cannabis aus Kanada und Portugal ausgewählt. Letztere berichteten auch, dass sie 28,5 kg Cannabisblüten mit einem Verhältnis von 18 % THC und weniger als 1 % CBD bestellt haben, aber auch 2,25 kg Kräuter mit gleichen Teilen CBD und THC.

Die nächste Ankunft des Cannabis erfolgt in Form eines neuen Produkts, dem Tiltray.

Die nächste Lieferung von medizinischem Cannabis wird es den 700 betroffenen Patienten ermöglichen, ihre Behandlung auf Blütenbasis wieder aufzunehmen. Sie leiden an schweren Krankheiten wie Multipler Sklerose (MS), Krebs und chronischen Schmerzen und sind in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt, wenn ihnen das Produkt ausgeht.

Die nächste Lieferung von medizinischem Cannabis wird es den 700 betroffenen Patienten ermöglichen, ihre Behandlung auf Blütenbasis wieder aufzunehmen.

Eine Kaufentscheidung, die nicht einstimmig ist...

Problematisch ist nicht so sehr der Gegenstand des Angebots, sondern vielmehr sein Preis. Der Vertreter der Frankophonen Union für Cannabinoide in der Medizin, Bertrand Rambaud, hält diesen Betrag für unangemessen. Seiner Meinung nach ist dies mehr ein Fehler als alles andere, denn ein Gramm zu diesem Preis zu bezahlen, ist unerhört.

Der Preis für ein Gramm Cannabis ist der teuerste.

Wenn man weiß, dass ein Gramm normalerweise zwischen 2 und 3 Euro kostet und dann für rund 7 Euro weiterverkauft wird, fragt man sich vielleicht, woher solche Preise kommen. Bertrand Rambaud bestätigt dies, indem er erzählt, wie er bei einer Reise in die Niederlande Bedrocan für 7,20 Euro pro Gramm fand.

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Und er ist nicht der Einzige, der sich darüber wundert, denn die Luxemburger selbst äußern ihr großes Erstaunen in Kommentaren, in Zeitungen wie l'Essentiel oder live. Sie sind daher der Ansicht, dass ihr Land "Geld zum Fenster hinauswirft".

Sie sind darüber nicht überrascht.

Die jüngsten Zahlen der Weltbank zeigen jedoch, dass Luxemburg mit dem höchsten Pro-Kopf-BIP der Welt über die nötigen Mittel verfügt, um sich diesen Kaufpreis leisten zu können. Das Land hat also die Messlatte hoch gelegt und es ist nur logisch zu fragen, zu welchem Preis medizinisches Cannabis von nun an verkauft werden wird.

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