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Europa will THC-Grenzwerte in Lebensmitteln anheben

Im Jahr 2015 wurde die maximale Tagesdosis von THC, die in Lebensmitteln enthalten sein darf, nach einer Entscheidung der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA auf 1 μg pro Kilo Körpergewicht festgelegt. Nun schlagen die Europäische Kommission und die Mitgliedstaaten höhere Höchstwerte vor. So darf der THC-Gehalt in Hanföl künftig bis zu 7,5 mg/kg betragen und in Trockenfutter bis zu einem Wert von 3,5 mg/kg.

Eine Initiative, die zu Unrecht ermutigt?

Dies entspricht jedoch nicht den Vorstellungen der EIHA (European Industrial Hemp Association), die diese Werte noch für unzureichend hält. Sie forderte, den Grenzwert auf 10 mg/kg für Trockenfutter und 20 mg/kg THC delta-9 für Hanfsamenöl festzulegen. Die EIHA erkennt zwar die Bemühungen der Europäischen Kommission um eine Lockerung der Vorschriften über den THC-Gehalt in Lebensmitteln an, doch ihre Generaldirektorin Lorenza Romanese sagte, dies gehe nicht weit genug.

Viel zu niedrige Werte und keine echten wissenschaftlichen Beweise

Sie sagte, die EFSA stütze sich bei ihren neuen Leitlinien auf Richtwerte, die wissenschaftlich nicht zuverlässig seien. Wie schon seit Jahren fordert die EIHA einen wissenschaftlich fundierten und harmonisierten Ansatz für den THC-Gehalt in Lebensmitteln in der Europäischen Union. Der Verband drängt weiterhin darauf, dass die Zahlen nach oben korrigiert werden, damit sie mit denen in Kanada übereinstimmen.

Die neuen Empfehlungen, die Europa mit der Rechtsprechung anderer Länder wie Australien und Nordamerika in Einklang bringen sollen, werden voraussichtlich bis Ende des Jahres in Kraft treten.

Die Schwierigkeiten und Folgen veralteter Vorschriften

Aufgrund dieser strengen Vorschriften müssen einige Einzelhändler möglicherweise ganze Produktlinien zurückrufen, wie es kürzlich bei Lidl der Fall war. Ein Geschäft in Deutschland musste dringend 21 CBD-Produkte aus seinen Regalen entfernen und warnte seine Kunden vor dem Konsum dieser Produkte.

Im Jahr 2020 ließ die EFSA mehr als 1.500 Lebensmittelproben in Deutschland, der Tschechischen Republik, Rumänien und Italien entnehmen, um den THC-Gehalt in zwölf Kategorien von Lebensmitteln auf Hanfbasis zu untersuchen, darunter Hanföl, Tee und Brot. Die Ergebnisse dieser Analyse kamen zu dem Schluss, dass der unbedenkliche Schwellenwert für THC bei Menschen, die große Mengen an Hanfprodukten zu sich nehmen, überschritten werden könnte, was möglicherweise zu schädlichen Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem und einer Erhöhung der Herzfrequenz führen könnte.

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